Kaltformen hat Zukunft



Man kann heute Befestigungselemente mit bis zu 30 mm Gewindedurchmesser auf diese Weise herstellen. Neue Verfahren und neue Maschinen haben es möglich gemacht, auch solche Teile kaltzuformen, deren Gestaltung sich ganz von den üblichen Schrauben und Muttern unterscheidet. Übliche Werkstoffe zum Kaltformen sind Stähle mit niedrigem oder mittlerem Kohlenstoffgehalt, auch legierte und rostbeständige Stähle, Kupfer, Messing, Bronze sowie Aluminium- und Titanlegierungen. Der Ausgangswerkstoff hat dabei immer Raumtemperatur und es kann sich um Draht, Stangen oder abgeteilte Rohlinge handeln.

 

Wichtig ist, dass der Werkstoff gute Formbarkeit hat und beim Stauchen keine Risse entstehen. Geeignete Stahlsorten für diesen Zweck sind Stähle mit Kohlenstoffgehalt bis 0,4% sowie legierte Stähle. Auch Bohrstahl ist in letzter Zeit in immer größerem Umfang aufgrund seiner guten Stauch- und Schweißbarkeit verwendet worden.

 

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